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20 Einträge mit Google getaggt
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Der 26-jährige David Karp darf heute lachen und weinen: Er, der etwa 25 Prozent der Social-Blogging-Plattform Tumblr hält, hat diese heute um 1,1 Mrd. Dollar an den einstmals führenden Internet-Konzern Yahoo! verkauft und macht sich damit zum Multimillionär. Allerdings hatte er wohl keine große Wahl, sein 2007 gegründetes Tumblr an Yahoo zu verkaufen - der Umsatz ließ zu wünschen übrig, und das Investorengeld (125 Mio. Dollar) schmolz nur so dahin. Yahoo will mit dem Kauf cooler werden und besser an die junge Zielgruppe, die bei Tumblr aktiv ist, herankommen. Aber es gibt noch einen anderen Kaufgrund: die richtige Darstellung von Nachrichten und anderen Informationen im Netz.
Leistungsschutzrecht, Netzneutralität, Vorratsdatenspeicherung, Datenschutzverordnung - sexy ist das ja alles nicht wirklich. Die sperrigen Wörter allein betteln förmlich darum, ignoriert und überlesen zu werden. Das musste sich auf der Internet-Konferenz re:publica, die ich für den HORIZONT besucht habe, auch die so genannte Netzgemeinde eingestehen. Blogger, Aktivisten und Internet-Nerds, allen voran Sascha Lobo, übten sich in Selbstkritik. Diese ganzen wichtigen Themen, die darüber entscheiden, wie das Internet künftig funktioniert, lässt die breite Masse weiter mit der Schulter zucken. Die “Hobby-Lobby für ein freies, offenes und sicheres Internet”, wie Lobo sie nennt, hat auch 2013 noch keinen Draht zu Otto Normalverbraucher gefunden. Doch möglicherweise gibt es einen neuen Weg.

Facebooks neue Suchfunktion Graph Search ist in meinem Account gelandet - und hat mich sogleich dazu verleitet, ein paar knifflige Anfragen in die Datenbank der eine Milliarde Mitglieder zu jagen. Zurückgekommen sind Listen mit Menschen, die dafür teilweise in die Bredouille kommen könnten. Außerdem zeigt die Menschensuche, dass wir ein besseres Verständnis dafür brauchen, was Facebook-Daten überhaupt bedeuten und woher sie kommen.

Am Freitag bin ich vom Radiosender SR1 sowie von der deutschen Nachrichtenagentur dapd als Autor des Sachbuchs “Phänomen Facebook” zum Start der neuen Android-Software “Facebook Home” befragt worden. Weil das durchaus auf Interesse stieß, fasse ich nochmal zusammen, was ich den deutschen Medien über die Folgen und die Zukunft von Facebook auf Smartphones erzählt habe.
Mein Interview mit der dapd: "Facebook sammelt mit 'Home' Erfahrungen für eigenes Betriebsystem"
Die deutsche Nachrichtenagentur dapd hat mich am Freitag zur neuen Android-Software von Facebook befragt, und der Artikel ist von Welt.de, DerWesten.de, der Märkischen Oberzeitung, Boulevard-Baden.de, Yahoo! Nachrichten, Newsroom.de, Business-Wissen.de und Financial.de übernommen worden. Coole Sache!
Hier ein paar Screenshots:



