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5 Einträge mit Web getaggt
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“Die wilden Wurzeln des World Wide Web”: Die sehr empfehlenswerte Dokumentation von arte kann man sich hier noch bis 22. Mai gratis anschauen! Streamen und lernen!

Bei .com sind alle guten Namen längst weg, für .org braucht man eine soziale Ader, .net war nie wirklich cool, und .at ist für das weltweite Internetz eigentlich zu provinziell. Doch findige Geeks haben auf der Weltkarte der Top Level Domains das Britische Territorium im Indischen Ozean für sich entdeckt, das auf seiner Flagge eine Palme sowie blaue Wellen statt Streifen (!) hat. Einmal abgesehen davon, dass die Briten die lokale Bevölkerung zwangsumgesiedelt hat und die USA ein Militärstützpunkt samt Sperrgebiet errichten ließen, ist das British Indian Ocean Territory (BIOT) im Internet ziemlich cool. Denn seine Top Level Domain (TLD), also die Endung der Internet-Adresse, lautet “.io”.

Wenn ab heute, Montag, die ITU in der Wüstenmetropole Dubai zusammenkommt, dann hat das nichts mit Triathlon zu tun, sondern mit der Zukunft des Internet. Hinter dem seltsam anmutenden Retro-Logo verbirgt sich die International Telecommunications Union (Int. Fernmeldeunion), die bei der WCIT12-Konferenz die nächsten zwei Wochen diskutieren wird, wie das Netz künftig funktionieren soll - und da geht es nicht um die Interessen der Nutzer, sondern erstens um Macht und zweitens um Geld.
Quelle digitalsirocco

Als Schreiber für die futurezone.at muss man ja eigentlich ziemlich dankbar sein, was die Community betrifft: Unter den Artikeln wird meist sachlich diskutiert, fast nie geschimpft und auch sonst sehr wenig Blödsinn geschrieben. Die Nutzer treten zu gefühlten 80 bis 90 Prozent mit Pseudonym auf. In den Foren von anderen Online-Medien geht es oft ziemlich heftig zu: Redakteure verbringen täglich Stunden damit, die Kommentare zu sichten und ggf. zu löschen, wenn sie zu herb sind und den Richtlinien nicht entsprechen. Bis hin zu Mordrohungen von anonymen Postern gegenüber den Redakteuren soll es dort kommen.
Quelle futurezone.at

Als Tourist oder Geschäftsreisender in den beiden größten Staaten der Welt - Indien und China - kommt man nicht umhin, sich auch mit den nationalen Regeln des Internet auseinanderzusetzen. Vor allem in Bezug auf China habe ich im Vorfeld meiner Reise nach Peking & Shanghai im Jahr 2008 viele Horror-Stories über die dortige Internet-Zensur gehört und gelesen. Ganz anders bei Indien, das ich im Jahr zuvor besucht habe - der größten Demokratie der Welt mit etwa 1,2 Milliarden Einwohnern (davon 500 Mio. Handynutzer und etwa 120 Mio. Internetnutzer) hätte man damals kaum harte Zensurgesetze unterstellt.
Quelle digitalsirocco